Geschichte

Pro Raetia – die Botschafterin Graubündens

Die Vereinigung Pro Raetia ist 1949 gegründet worden. Ihr damaliges Ziel war es, dem in der Nachkriegszeit wirtschaftlich schwachen Kanton Graubünden zu helfen und ihm eine Stimme zu geben. Sie verstand und versteht sich bis heute als Drehscheibe, Diskussionsforum, Ideenbörse und anstossende, nicht eigentlich ausführende und umsetzende Organisation.

Pro Raetia vielseitig aufgestellt

Ganz im Sinne dieser Ausrichtung sind im Laufe der Jahre verschiedene, unterdessen unabhängige Institutionen entstanden, an deren Gründung die Pro Raetia mitbeteiligt war: Pro Lej da Segl zum Schutz der Oberengadiner Seenlandschaft, Pro Vrin, Stiftung Haus zum Rosengarten Grüsch, Verein Kulturraum Viamala mit Ecomuseum Viamala, Verein zur Bündner Kulturforschung, Argo, Arbeitsgemeinschaft mit Werkstätten und Wohnheimen für Behinderte, Wirtschaftsforum Graubünden

Diese Zusammenstellung zeigt exemplarisch die Breite der Pro Raetia auf: Landschaft, Kultur, Wirtschaft und Menschen in Graubünden.

Wichtiger Informationsaustausch an den Landtagungen

Die alljährlich stattfindende Landtagung, immer an einem andern Ort in Graubünden, dient dem Austausch über aktuelle und zukünftige Themen und ihrer Konkretisierung. Jüngste Beispiele: Mehrsprachigkeit als Mehrwert (Poschiavo 2013), Graubünden von aussen gesehen (Klosters 2014), Naturpärke (Splügen 2015).

Pro Raetia Dialogforum

Die Pro Raetia bietet einen Ort des Dialogs , wo Berg- und Talregionen innerhalb Graubündens über ihre Chancen und Herausforderungen sprechen, wo sich die verschiedenen Sprachgebiete begegnen, und wo Bündner/ Bündnerinnen, ehemalige Kantonseinwohner, Zweitwohnungsbesitzer und Gäste Graubündens miteinander ins Gespräch kommen können.

Einigendes Band ist die Liebe zu einem einzigartigen Kanton, zu seiner Geschichte und Kultur, zu seinen Sprachen, zu seiner Landschaft, seinem wirtschaftlichen Ergehen und nicht zuletzt zu seinen dort lebenden und arbeitenden Menschen, woher sie auch immer ursprünglich stammen.